Palliativmedizin

  • Palliativmedizin ist die Behandlung von Patientinnen und Patienten, deren Erkrankung nicht mehr heilbar, weit fortgeschritten und lebensbegrenzend ist. Palliativmedizin bedeutet das zugewandte achtungsvolle Begleiten von Menschen in der letzten Lebensphase. Ihr Hauptziel ist die Verbesserung der Lebensqualität. Besondere Bedeutung hat, dass der Kranke möglichst ohne Beschwerden und in Würde bis zu seinem Tod leben kann, umsorgt von Angehörigen, Freunden, ehrenamtlichen und professionellen Begleiterinnen und Begleitern. Selbständigkeit und Selbstbestimmung sollen bis zuletzt ermöglicht werden.

    Unterstützung der Palliativmedizin

    Nach dem derzeitigen Finanzierungssystem ist eine Palliativstation nicht kostendeckend. Sie können unsere Arbeit durch eine Spende unterstützen. Der Förderverein des Klinikums hat es sich zur Aufgabe gemacht die Spenden für die Palliativmedizin zu verwalten.

    Spendenkonto (Stichwort: "Palliativmedizin"):
    Sparkasse Fürstenfeldbruck, BLZ 700 530 70, Kto. Nr. 1055 482

    Kontakt der Palliativstation

    • Pflege-Leitung
      Reinhard von Dessien

      Tel.:  08141 - 99 4411 
      Fax:  08141 - 99 4414

    • Sekretariat

      Tel.:  08141 - 99 3051 
      Fax:  08141 - 99 3059 

    • Seelsorge

      Tel.:  08141 - 99 2700

  • Medizinische Leitung

    Professor Dr. med. Rolf Eissele

    Professor Dr. med. Rolf Eissele

    Chefarzt Innere Medizin 

    • Gastroenterologie und Diabetologie
    • Onkologie und Palliativmedizin

     

    Zusatzqualifikationen: 

    • Palliativmedizin
    • Spezielle internistische Intensivmedizin

    Kurzportrait

  • Die Palliativstation
  • Die Behandlung

Die Palliativstation

  • Bis zu sieben Patienten können auf unserer Palliativstation in drei Einzel- und zwei Doppelzimmern versorgt werden.

    Es stehen rund um die Uhr Aufenthalts- und Übernachtungs- möglichkeiten für Angehörige und Freunde zur Verfügung.

  • Bei der Ausstattung haben wir besonderen Wert auf eine wohnliche Atmosphäre gelegt.

    Integriert in den Aufenthaltsraum ist eine Küchenzeile, in der zusätzliche Speisen zubereitet werden können.

Die Behandlung

Die Linderung von Beschwerden steht bei den medizinischen Maßnahmen im Vordergrund. Hierbei kommt der Behandlung von Schmerzen besondere Bedeutung zu.

Andere häufig auftretende Symptome sind Atemnot, Übelkeit, Beschwerden bei der Verdauung, Schlaflosigkeit und Verwirrtheit. Häufig müssen auch Wunden behandelt werden. Probleme mit der Ernährung können ebenfalls gelöst werden.

Die zugewandte und lindernde Pflege hat einen zentralen Stellenwert. Die seelsorgerliche und psychologische Begleitung ist ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. Hier ist Raum für Ängste, Trauer und Sinnfragen. Auch die Lösung sozialer Probleme erfordert kompetente Hilfe.

Welche Patienten werden aufgenommen?

Aufnahmekriterium für Patientinnen und Patienten auf eine Palliativstation ist eine fortgeschrittene, nicht heilbare Erkrankung, bei der alle therapeutischen Bemühungen auf Heilung oder langfristige Besserung ausgeschöpft sind.

Eine Voraussetzung ist das Vorliegen schwerwiegender Symptome, die durch ambulante pflegerische Dienste und die Behandlungsmöglichkeiten niedergelassener Ärztinnen und Ärzte nicht beherrschbar sind und eine stationäre Versorgung erforderlich machen.

Davon betroffen sind insbesondere Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen. Aber auch Patientinnen und Patienten im Endstadium von Lungen-, Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen können optimal versorgt werden. Bedeutung kommt der Palliativmedizin auch bei Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems zu.

Die Patientin oder der Patient muss über das palliativmedizinische Konzept aufgeklärt und damit einverstanden sein.