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Patrick Berktold, Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration

Patrick Berktold steht im dritten Ausbildungsjahr kurz vor dem Berufsabschluss Fachinformatiker für Systemintegration. Begonnen hat der 20-Jährige aus Schwabhausen im Landkreis Dachau seine Ausbildung am Klinikum Fürstenfeldbruck im Jahr 2016, nachdem er das Fachabitur absolviert hatte. In Abstimmung mit seinem Ausbildungsbetrieb wird er die Abschlussprüfung schon nach zweieinhalb anstatt nach drei Jahren antreten. Der angehende Fachinformatiker zeigt sich zufrieden mit seiner Berufswahl: spannende Aufgaben, nette Kolleginnen und Kollegen und ausgezeichnete Weiterentwicklungs- und Beschäftigungsperspektiven, so sein Zwischenfazit. 

„Ich habe am Ende meiner Schulausbildung an der Fachoberschule lange Zeit nicht so richtig gewusst, welchen Beruf ich anstreben soll. Erst nachdem ich einige Praktika in ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen absolviert hatte, wurde mir klar, worin meine Stärken liegen und was mich besonders interessiert. Dass ich mich letztendlich für das Berufsbild Fachinformatiker für Systemintegration entschieden habe, war auch die Folge eines Schnuppertags in der IT-Abteilung des Klinikums Fürstenfeldbruck und zwei Praktika-Aufenthalten an der TU München und bei einem regionalen Unternehmen. Von Anfang an hat mir das Umfeld, das mir mein Ausbildungsbetrieb bietet, sehr gefallen. Ich fühle mich von meinen Kolleginnen und Kollegen wertgeschätzt und im Arbeitsalltag pflegen wir einen freundlichen Umgangston. Das ist auch deshalb besonders wichtig, weil wir IT-Mitarbeitende im Klinikum ab und zu unter großem Zeitdruck arbeiten. Oft befassen wir uns mit sehr verantwortungsvollen Aufgaben, die uns hohe Konzentration abverlangen. Selbst kleine Fehler können mitunter schwerwiegende Auswirkungen haben. 

Auch die Support-Dienste, die wir mit unserem fünfköpfigen IT-Team – einschließlich zwei Auszubildenden – für die rund 1.000 Mitarbeitenden im Klinikum tagtäglich leisten, ist nicht zu unterschätzen. Immerhin gilt es, das einwandfreie Funktionieren einer Infrastruktur, die über 200 Server, rund 450 PC und über 200 Drucker umfasst, sicherzustellen. Hinzu kommen Anleitungen für die Belegschaft und jede Menge Dokumentationsaufgaben. Das Aufgabenspektrum ist also recht umfassend. Momentan befasse ich mich zudem sehr intensiv mit meinem Abschlussprojekt der Ausbildung. Hierbei geht es im Wesentlichen darum, eine zentrale Verwaltungslösung für alle IP-Adressen im Klinikum zu entwickeln, von deren Übersichtlichkeit und Effizienz das Haus zukünftig profitieren wird. Gerne würde ich mich nach bestandener Prüfung innerhalb meines Berufes noch weiterentwickeln. Besonders reizvoll erscheint mir beispielsweise die Spezialisierung zum Netzwerk-Techniker.“