Zentrum für
Endovaskuläre Chirurgie

Veranstaltungshinweis:
Am 22. April stellt Dr. Roman Kowalski im Rahmen der VHS-Vortragsreihe die verschiedenen Möglichkeiten
der endovaskulären Interventionen und ihre Einsatzgebiete persönlich vor.
Wir laden herzlich dazu ein!

Zentrum für Endovaskuläre Chirurgie

Das Klinikum Fürstenfeldbruck hat innerhalb der Abteilung für Gefäßchirurgie ein Zentrum für Endovaskuläre Chirurgie etabliert. Ziel ist die strukturierte Versorgung von Patientinnen und Patienten mit komplexen arteriellen Gefäßerkrankungen unter Anwendung moderner endovaskulärer und hybridchirurgischer Verfahren.

Der fachliche Schwerpunkt des Zentrums liegt auf der endovaskulären Therapie arterieller Gefäßerkrankungen. Das Behandlungsspektrum umfasst unter anderem kathetergestützte Interventionen bei Aorten- und peripheren Aneurysmen, bei peripheren und zentralen arteriellen Verschlusskrankheiten, bei komplexen Stenosen sowie hybridchirurgische Eingriffe unter Kombination offener und endovaskulärer Techniken. Darüber hinaus bietet das Zentrum die Behandlung komplexer Revisionseingriffe, einschließlich Korrekturen nach auswärtig durchgeführten Interventionen.

Die therapeutischen Entscheidungen erfolgen leitliniengerecht, indikationsbezogen und unter Berücksichtigung individueller Patientenfaktoren. Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Radiologie, Kardiologie, Anästhesiologie sowie weiteren beteiligten Disziplinen ist fester Bestandteil des Versorgungskonzepts.

Behandlungsspektrum und Methoden

Endovaskulär können viele Erkrankungen der Blutgefäße behandelt werden. Dazu gehören vor allem:

  • Gefäßverengungen (Stenosen) bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, auch als „Schaufensterkrankheit“ bekannt.
    Die Gefäße können mit einem Ballon aufgedehnt und oft mit einem Stent offengehalten werden.
  • Gefäßverschlüsse
    Akute oder chronische Verschlüsse von Arterien können häufig mit Kathetern wieder eröffnet werden. In vielen Fällen kann auch ein schon lange verschlossenes Gefäß mit einer Mikrofräse durchgängig gemacht werden (Rotationsatherektomie).
  • Aneurysmen (Gefäßerweiterungen)
    Besonders Aneurysmen der Hauptschlagader (Aorta) können mit sogenannten Stentprothesen von innen stabilisiert werden.
  • Arterielle Thrombosen und Embolien
    Blutgerinnsel in Gefäßen lassen sich oft absaugen, ausfräsen oder medikamentös über Katheter auflösen.

Insgesamt eignet sich die endovaskuläre Behandlung für viele Gefäßerkrankungen, ist aber nicht in jedem Fall möglich. Welche Methode angewendet wird, hängt von der Art der Erkrankung, dem Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten und den individuellen Befunden ab. Alle Therapien erfolgen nach aktuellen medizinischen Leitlinien.

Ärztliche Leitung

Dr. med. Roman Kowalski
Leitender Oberarzt /Leiter
Zentrum für Endovaskuläre Chirurgie

Facharzt für Gefäßchirurgie,
Endovaskulärer Chirurg (DGG)

Informationen für Einweiser

Bei akuten Erkankungen oder Notfällen schicken sie ihre Patienten bitte direkt in die zentrale Notaufnahme (ZNA). Diese  steht Notfallpatienten 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr als Anlaufstelle zur Verfügung. Sie erreichen die Notaufnahme unter der Einweiser Hotline 08141/99-4035

Wenn Sie Ihre Patienten ankündigen oder für unsere Sprechstunden anmelden wollen, wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat unter der Telefonnummer: 08141/99-3301. Im Sekretariat verbindet man Sie ebenfalls mit dem richtigen Ansprechpartner, wenn Sie sich mit einem Kollegen besprechen wollen.

Außerhalb der Geschäftszeiten setzten Sie sich bitte mit dem 1. chirurgischen Dienstarzt in Verbindung. Sie erreichen diesen unter der Telefonnummer: 08141/99-3395

Sekretariat

  • Rita Griesbach
    Karoline Henning
    Nadine Bernhard

  • 08141/99-3301

  • 08141/99-3309

  • gefaesschirurgie@klinikum-ffb.de

  • Montag – Donnerstag: 8.00 bis 16.00 Uhr
    Freitag: 8.00 bis 14.00 Uhr

Sprechstunde

  • Donnerstag: 9.00 bis 12.00 Uhr
    nach Vereinbarung