Hygienestandards im Klinikum

  • Basis unserer Leitlinien sind Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beimRobert-Koch-Institut und sämtliche gesetzlichen Vorgaben, die den Bereich des Infektionsschutzes bei der Patientenversorgung betreffen. Wir legen besonderen Wert darauf, unsere Standards regelmäßig nach den neuesten wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen zu aktualisieren („Evidence-based Medicine“).

    Die Hygienestandards liegen an allen Behandlungsplätzen des Klinikums in Form eines Hygieneordners bereit. Alle Mitarbeiter haben außerdem Zugriff auf die Online-Version der Leitlinien in unserem klinikinternen Intranet. Die Hygienestandards enthalten Vorgaben für alle Maßnahmen, die zur Vermeidung von Infektionskrankheiten in unserem Klinikum beitragen:

    • Basishygiene (Händehygiene!)
    • Verhalten im Operationsbereich
    • Infektionsprävention bei bei allen gängigen medizinischen Maßnahmen am Patienten
    • Spezifische Verhaltensregeln für einzelne übertragbare Erkrankungen incl. eventueller Isolierungsmaßnahmen
    • Aufbereitung von Medizinprodukten
    • Differenzierte Reinigungs- und Desinfektionspläne für die jeweiligen Bereiche des Klinikums
    • Ablauforganisation für den Fall des gehäuften Auftretens von Infektionskrankheiten


     

     

    Händehygiene

    Die Händehygiene ist die wichtigste Maßnahme zur Verhütung der Infektionsübertragung. 

    Auf nationaler und internationaler Ebene gibt es heute Aktivitäten, um die Händehygiene zu verbessern: 

  • Ignaz Philipp Semmelweis 1818 - 1865

    Ignaz Philipp Semmelweis
    Federzeichnung von Jeno Dopy; 1860

    Ignaz Semmelweis wies im Jahr 1848 die Bedeutung der Händehygiene bei der Patientenversorgung nach. Seine Erfolge wurden damals nicht anerkannt, er wurde deswegen sogar angefeindet.