Herzlich willkommen im Pflege- und Funktionsdienst im Klinikum Fürstenfeldbruck!

  • Der Pflege- und Funktionsdienst umfasst derzeit circa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch einen hohen Anteil an examinierten Pflegekräften ermöglichen wir eine fachlich kompetente pflegerische Versorgung. Wir legen einen hohen Wert auf individuelle Betreuung und berücksichtigen so weit als möglich die persönlichen Wünsche und Voraussetzungen unserer Patientinnen und Patienten.

    • Wir, die Pflegenden, sehen uns einerseits als eigenständige Berufsgruppe, andererseits als kooperativer Partner zwischen den verschiedenen im Krankenhaus tätigen Berufsgruppen.

      Im Rahmen verschiedener Abläufe in der täglichen Arbeit des Pflege- und Funktionsdienstes wird gewährleistet, dass die Patientinnen und Patienten ganzheitlich betreut werden. Die hierbei größtenteils praktizierte Bereichspflege ermöglicht es den Patientinnen und Patienten, individuelle Bedürfnisse an konkrete Ansprechpartner zu richten und von deren Seite auch Hilfe zu erhalten.

    • Um die pflegerische Versorgung unserer Patientinnen und Patienten auf einem hohen Niveau zu halten, bieten wir im Rahmen der Fort- und Weiterbildung Schulungsprogramme für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.

      Unser Anspruch, Dienst an unseren „Kunden“, die Patientin und den Patienten, zu erbringen, motiviert uns, die jeweiligen Tätigkeiten engagiert und sowohl fachlich als auch menschlich bestmöglich zu erbringen.

  • Das Team
  • Organisation
  • Ausbildung
  • Fortbildung und Weiterbildung
  • Wundmanagement im Pflege- und Funktionsdienst
  • Organisation des Pflege- und Funktionsdienstes

    • Der Pflegedirektor leitet den gesamten Pflege- und Funktionsbereich. Die Stabsstellen Pflegecontrolling, Wundmanagement, Ausbildung, Fort- und Weiterbildung sind direkt dem Pflegedirektor angegliedert. Die Pflege- und Funktionsdienste haben wir in drei Bereiche aufgeteilt, die organisatorisch jeweils einer Abteilungspflegeleitung unterstellt sind. Die Abteilungspflegeleitung wird von speziell ausgebildeten, qualifizierten und lange Jahre im Beruf stehenden Krankenpflegekräften wahrgenommen.

      Die Abteilungspflegeleitungen bilden die Schnittstelle zwischen den einzelnen Stationen und Funktionen und allen anderen Bereichen und Berufsgruppen im Klinikum. In einer fachübergreifenden Organisation kooperieren sie mit den Chef- und Belegärzten, der Geschäftsführung sowie der Pflegedirektion. Dazu koordinieren sie die Arbeitsabläufe und planen den Personaleinsatz. Wichtig ist uns dabei eine hohe Qualität der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten sicherzustellen.

    • Ihnen zur Seite stehen auf jeder Station/Funktion je eine Stellvertreterin bzw. ein Stellvertreter, die als erster Ansprechpartner für Patienten, Angehörige, Ärzte und Pflegepersonal vor Ort arbeiten. Eine Ausnahme bildet der Operationsbereich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Anästhesiepflege, der OP-Pflege und der Zentralsterilisation bilden eine Einheit, die von einer Teamleitung geleitet wird, die direkt dem Pflegedirektor unterstellt ist.

      Die dargestellte Struktur ermöglicht es uns, Pflegekräfte entsprechend den Notwendigkeiten flexibel einzusetzen. Bei der mittlerweile praktizierten fachübergreifenden Belegung in unserem Haus gewährleisten wir so, dass die Belastungen auf möglichst vielen Schultern verteilt werden.

      In zunehmendem Maße setzen wir zur Entlastung und Unterstützung der examinierten Pflegekräfte Pflegehelfer auf den Stationen ein.

    • Sekretariat

  • Fortbildung und Weiterbildung in der Pflege

    Fortbildung

    Im Rahmen der Innerbetrieblichen Fortbildung wird jedes Jahr ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm erstellt. Mit diesem Angebot unterstützen und fördern wir die Pflegekräfte des Klinikums, um die Pflegequalität zu erhalten und zu steigern. Ebenso förden wir die sozialen und organisatorischen Kompetenzen.

    Praxisanleiterin oder Praxisanleiter 

    • Die Qualifizierung zur Praxisanleiterin oder zum Praxisanleiter ist eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von 220 Stunden plus 2 Tage Hospitation.
    • Die Ausbildung wird in zwei Teilen absolviert.
    • Die Aufgaben einer Praxisanleiterin bzw. eines Praxisanleiters sind die Begleitung und Anleitung der Schüler der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Altenpflege in der Praxis. Ebenso gehört die Einarbeitung neuer Mitarbeiter zum aufgabenbereich des Praxisanleiters.
    • Diese Qualifizierungsmaßnahme wird im Klinikum für 3-jährig examinierte Pflegekräfte der Gesundheits- und Krankepflege, der Altenpflege und der ambulanten Dienste regelmäßig angeboten.
    • Wenn Sie Interesse an einer berufspädagogischen Zusatzqualifizierung zur Praxisanleiterin oder zum Praxisanleiter haben, dann stehen wir Ihnen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

     

    Hier finden Sie das Fortbildungsprogramm 2019:

    PDF zum Download

     

     

Wundmanagement im Pflege- und Funktionsdienst

  • Im fachgerechten Umgang mit Wunden wurden in den vergangenen 30 Jahren beträchtliche Fortschritte erzielt. Insbesondere Patienten, die chronische Wunden haben, profitieren heute von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Einflussfaktoren bei der Entstehung oder Heilung einer Wunde. Mit wirksamen Methoden können wir im Klinikalltag auch den Herausforderungen von schwierigen Wundsituationen begegnen, etwa bei Störungen im Heilungsprozess bei chronischen Wunden wie dem Diabetischen Fußsyndrom, offenen Beinen (Ulcus cruris) und Dekubitus (Druckgeschwüren).

  • Das Fachbgebiet Wundmanagement umfasst die folgenden Aspekte:

    • Klärung der Art, Beschaffenheit, Ursache und Phase einer Wunde
    • Einschätzung des Haut- bzw. Gewebeschadens und der Wundheilungschancen
    • Wundbehandlung (phasengerechte Therapie und Therapie der Begleiterkrankungen, ggf. einschl. Wundreinigung und Wundverband)
    • begleitendes Schmerzmanagement
    • Begleittherapien (orthopäd. Schuhwerk, Kompressionsstrümpfe, Haut- und Fußpflege, Druckentlastung)
    • Wunddokumentation, u.a. zur Sicherung der Qualität und des Informatinsflusses unter allen am Behandlungsprozess Beteiligten
    • Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der innerbetrieblichen Fortbildung
    • Kooperation mit externen Partnern