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Dialog über die Zukunft der Klinikstrukturen in Bayern

Zahlreiche Landräte, Landtagsabgeordnete und sogar eine Generaloberin haben sich Mitte Mai im beeindruckendem Rittersaal des Schlosses Hirschberg in Beilngries eingefunden. Sie alle sind der Einladung der Klinik-Kompetenz-Bayern eG (KKB) zur Klausurtagung gefolgt.

Gingen in den Dialog mit Geschäftsführern und Landräten der KKB-Mitglieder. Die bayerischen Landtagsabgeordneten, eingerahmt vom KKB-Vorstand Martin Rederer (ganz rechts), Prof Dr. Alexander Schraml (Mitte) und Manfred Wendl (ganz links) und den Teilnehmern der Podiumsdiskussion. FOTO: KKB

Erstmalig wurde diese auf die Zielgruppe der Trägerschaft der 31 KKB-Mitglieder hin ausgerichtet. Aufgrund der aktuellen krankenhauspolitischen Geschehnisse und der künftigen Entwicklungen stehen vor allem die Kliniken in kommunaler Trägerschaft vor großen Herausforderungen. Ziel und Inhalt der Tagung war daher einerseits die Diskussion über die vorherrschende Situation in den Kliniken und deren Rahmenbedingungen sowie andererseits die damit verbundene Suche nach tragfähigen Lösungen für die Zukunft.

Zu Beginn stellte der KKB-Vorstand Martin Rederer, Manfred Wendl und Prof. Dr. Alexander Schraml die herausragenden Projekte der seit mittlerweile acht Jahren bestehenden Genossenschaft vor, beispielweise die Erfolgsgeschichte der KKB-weiten Patientenbefragung oder den eigens entwickelten Zertifikatslehrgang „Leadership im Gesundheitswesen". Die Herausforderungen in der Pflege und Medizin erläuterten Kerstin Wittmann und Dr. Stefan Paech, beide Medizinischer Beirat im erweiterten KKB-Vorstand.

„Die derzeit größte und vordergründigste Herausforderung stellt ohne Zweifel der Fachkräftemangel über alle Versorgungssektoren hinweg dar. Die Entwicklung der beruflichen Pflege muss als politische Aufgabe wahr- und ernst genommen werden", so Kerstin Wittmann. Frau Wittmann versichert, dass sie und ihre Kollegen in der KKB die Herausforderungen der Zeit annehmen und aktiv an Lösungen arbeiten. Sie wies aber darauf hin, dass es ohne Unterstützung der Politik nicht funktionieren wird.

Dr. Stefan Paech zeigte eindrücklich die Herausforderungen und den dringenden Handlungsbedarf auf, „die Leistungsverdichtung wird auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen."

Im Anschluss daran gehörte das Podium den gesundheitspolitischen und -pflegepolitischen Sprechern und Sprecherinnern der Landtagsfraktionen. Herr Bernhard Seidenath (CSU), Frau Christina Haubrich (Grüne), Frau Susann Endres (Freie Wähler), Ruth Waldmann (SPD) und Dr. Dominik Spitzer (FDP) wiesen auf die Herausforderungen für bayerische Krankenhäuser hin und stellten ihre Ansätze und Lösungen dar. Siegfried Hasenbein (Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft) und Josef Götz (Landesvorsitzender des Verbandes der Krankenhausdirektoren) ergänzten die Runde. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Investitionsfinanzierung und die angespannte Personalsituation.

Auch wenn sich während der Diskussion herausstellte, dass die verschiedenen Fraktionen unterschiedliche Lösungswege vorziehen, herrschte am Ende Einigkeit, dass „der Patient im Mittelpunkt steht." „Die Politik müsse mutiger werden und neue Strukturen zulassen" so der Appell eines Landrates.

 

 


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