Pressemitteilungen

Schülerinnen und Schüler nähen am Projekttag Herzkissen für Brustkrebs-Patientinnen der Frauenklinik

26 Schülerinnen und Schüler des Viscardi-Gymnasiums in Fürstenfeldbruck haben am Projekttag in liebevoller Handarbeit 59 Herzkissen hergestellt. Die Patientinnen der Frauenklinik am Klinikum Fürstenfeldbruck bekommen diese Herzkissen geschenkt. Sie helfen die Schmerzen nach einer Brust-Operation zu lindern. Die Kissen wurden jetzt dem Chefarzt der Frauenklinik Dr. Moritz Schwoerer übergeben.

v.l. Petra Fuchs, Lehrerin; Dr. med. Moritz Schwoerer, Chefarzt Frauenklinik am Klinikum FFB; Emma Fetzer, Stephanie Kapfhammer und Juli Ewert, Schülerinnen vom Viscardi Gymnasium

Die Idee für die Herstellung der Kissen stammt von Petra Fuchs. Sie ist Lehrerin am Viscardi Gymnasium und eine Bekannte hatte ihr von der schmerzlindernden Wirkung eines Herzkissens erzählt. Als die Frage aufkam, was die Schülerinnen und Schüler am Projekttag machen könnten, hat Petra Fuchs von den Herzkissen erzählt und vorgeschlagen selbst welche herzustellen. Der Vorschlag wurde von den Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse für gut befunden und mit viel Engagement und Freude in die Tat umgesetzt.

Die Übergabe der Herzkissen an Dr. Schwoerer erfolgte durch eine kleine Delegation. Die Schülerinnen Emma Fetzer, Stephanie Kapfhammer und Julia Ewert, überbrachten gemeinsam mit ihrer Lehrerin stellvertretend für alle fleißigen Schülerinnen und Schüler mehrere große Tüten voll mit Herzkissen. 59 wunderschöne Herzkissen, jedes ein Unikat. Chefarzt Dr. Schwoerer übernahm die wertvolle Lieferung persönlich und bedankte sich bei den Schülerinnen und erklärte: „Das lindert die Schmerzen der Patientinnen, da das Kissen schön weich ist und vor unangenehmem Druck auf der operierten Stelle schützt.“

Begeistert berichteten die Schülerinnen über die Herstellung der Herzkissen. Es wurden Arbeitsstationen eingerichtet und die einzelnen Produktionsschritte aufgeteilt in: ausschneiden, nähen, bügeln, befüllen und zunähen. Zum Abschluss bekam ein jedes Herz noch ein rosarotes Papierherzchen angehängt, darauf eine kurzer Spruch. Acht unterschiedliche Sprüche hatten die Schülerinnen und Schüler gesammelt. Einer ihrer Lieblingssprüche war auch sofort bei der Hand. Stolz präsentierten die Schülerinnen das Herzkissen auf dem zu lesen stand: „Warum nach schmerzhaften Rückschlägen aufstehen und kämpfen? Wegen des Momentes an dem du wieder zu lächeln beginnst.“

Um so ein Projekt durchzuführen braucht es Unterstützung, berichtet Petra Fuchs. „Ich möchte mich daher sehr herzlich bei an An&An Handcraft & More in Fürstenfeldbruck und NICCON Help e.V. in München, für die Stoffspenden, das Füllmaterial und wertvolle Tipps bedanken.“

Die Idee der Herzkissen stammt von der dänischen Krankenschwester Nancy Friis-Jensen und hat ihren Ursprung in Amerika. Das Kissen, in Form eines Herzens, wird von Brustkrebspatientinnen unter dem Arm getragen. So lindert es Narbenschmerzen, Lymphschwellungen oder Druck unter dem Arm. (weitere Informationen finden Sie unter www.herzkissen-muenchen.de).


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