Aktuelle Corona-Situation

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Corona beeinträchtigt nach wie vor die Abläufe im Klinikum und zwingt zur Aufrechterhaltung des Besuchsverbots.

Als die Corona-Inzidenzen zwischen Mitte Februar und Anfang/Mitte März langsam zurückgingen und im Klinikum – wenngleich bei hoher Dynamik, das heißt bei vielen Aufnahmen und Entlassungen – relativ stabile tägliche Behandlungszahlen mit rund 20 Patient*innen auf der Normalstation sowie durchschnittlich 2 Patient*innen auf der Intensivstation zu verzeichnen waren, bestand die Hoffnung, dass sich die Corona-Lage entspannt.

„Mit den wieder steigenden Inzidenzen im Landkreis hat sich diese Hoffnung leider zerschlagen“, lässt Pflegedirektor Wilhelm Huber nun verlautbaren. Stand heute befinden sich 31 coronapositive Personen auf der Normalstation sowie 3 auf der Intensivstation; von diesen muss einer beatmet werden. Ein Patient wurde gerade zur ECMO-Therapie an eine andere Klinik verlegt.

Daher sind nun auch wieder zwei – statt wie in den vergangenen Wochen nur eine Station – rein für die Aufnahme von covidpositiven Patien*innen blockiert, die Sperrung einer weiteren Station für Verdachtsfälle steht bevor. „Dies verringert unsere stationären Kapazitäten, die für die Durchführung von elektiven Behandlungen notwendig wären“, so der Ärztliche Direktor PD Dr. Florian Weis.

„Dazu kommt, dass wir auch beim Personal einen Höchststand an Ausfällen zu verzeichnen haben. Diese sind sowohl auf Covid- als auch auf andere Erkrankungen sowie auf Quarantänemaßnamen zurückzuführen“, ergänzt Pflegedirektor Huber. Daher muss das Klinikum planbare Behandlungen bis auf Weiteres wieder zurückfahren, um Kapazitäten für Notfälle, dringliche Behandlungen sowie die Versorgung von Covid19-Patient*innen vorhalten zu können.

Seit Anfang Februar wurden 135 covidpositive Patient*innen behandelt. „Auch wenn wir speziell bei geboosterten Patient*innen kaum schweren Verläufe mit der Notwendigkeit zur Intensivbehandlung beobachten“, so Dr. Weis, ist der organisatorische Aufwand im Klinikum aufgrund der Testungen, Isolationsmaßnahmen und zusätzlichen Schutzvorkehrungen des Personals nach wie vor sehr hoch und unsere Mitarbeiter*innen sind durch die Pandemie anhaltend stark belastet.“

Aus diesen Gründen sieht sich die Klinikbetriebsleitung auch nicht in der Lage, das Besuchsverbot im Haus aufzuheben: „Wir sind uns der Tragweite eine Besuchsverbotes für die Angehörigen und unsere Patient*innen bewusst, sehen aber bei der aktuellen Entwicklung der Inzidenzen und speziell im Kontext der noch ansteckenderen BA.2-Variante keine andere Möglichkeit .“

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