Herzlich Willkommen in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Fürstenfeldbruck!

    • Medizinische Erstversorgung

      Bei Notfällen wie schweren Verletzungen oder bedrohlichen Erkrankungen erhalten Patienten in der zentralen Notaufnahme (ZNA) eine medizinische Erstversorgung  – unabhängig davon, ob sie selbstständig, mit ärztlicher Einweisung oder mit dem Rettungsdienst in die Klinik kommen. 
      Das interdisziplinäre Team sondiert zunächst anhand des Krankheits- oder Unfallbildes, wie dringend die Behandlung ist. Es erfolgt eine medizinische Ersteinschätzung (Triage). Danach werden die Patienten gemäß ihres Krankheitsbildes und der jeweiligen Schwere ihrer Erkrankung von den spezialisierten Ärzten und Pflegeteams der entsprechenden Fachabteilungen versorgt.

      Schwere Notfälle gehen vor

      Da sich nicht voraussehen lässt, wie viele Menschen wann in die Notaufnahme kommen, kann es leider auch zu Wartezeiten kommen. Patienten mit besonders kritischen Erkrankungen oder starken Verletzungen werden bevorzugt behandelt. Nicht selten geht es darum, mit schnell eingeleiteten Maßnahmen Leben zu retten.

      Wenn es mal nicht so schlimm ist

      Wir bitten Patienten, die nur an leichteren Beschwerden leiden um Verständnis für dieses Vorgehen; alternativ bietet sich diesen Patienten die Möglichkeit, die KVB-Bereitschaftspraxis im 1. Stock des Klinikums aufzusuchen. (siehe grüne Box rechts).

      Lebensrettung im Schockraum

      Um eine möglichst schnelle Diagnostik und zielgerichtete Therapie zu gewährleisten, arbeiten die verschiedenen Fachdisziplinen und Berufsgruppen im Klinikum eng zusammen. Für Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen – zum Beispiel nach einem Unfall, Herzinfarkt oder Schlaganfall– und Patienten unter Wiederbelebungsbedingungen steht unser speziell ausgestatteter Schockraum bereit. Hier versorgt ein hochqualifiziertes Ärzteteam aus Anästhesisten, Chirurgen, Internisten und Radiologen mit Unterstützung von besonders ausgebildeten Pflegefachkräften die Notfallpatienten nach den aktuellen Leitlinien. Für die Diagnostik stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung, u. a. ein Ultraschallgerät und ein Computertomograph (CT).
      Das Klinikum Fürstenfeldbruck ist als regionales Trauma-Zentrum im Trauma-Netzwerk München-Oberbayern Süd bereits erfolgreich rezertifiziert.

      Qualifizierte Weiterversorgung

      Im Anschluss an die Erstversorgung in der ZNA werden die Patienten entweder stationär aufgenommen oder zur ambulanten Weiterversorgung entlassen. Kleinere Eingriffe wie das Nähen von Riss- und Platzwunden, das Anlegen von Schienen und Gipsverbänden oder das Wiedereinrenken von fehlgestellten Gelenken können in gesonderten Räumlichkeiten direkt vor Ort erfolgen.

    • ZNA - Zentrale Notaufnahme

      Die Zentrale Notaufnahme im Klinikum Fürstenfeldbruck steht Notfallpatienten 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr als Anlaufstelle zur Verfügung.

      Telefon: 08141 99-2212

      Ärztliche Einweisung von Patienten

      Sehr geehrte Hausärzte,

      wenn Sie Patienten in die Zentrale Notaufnahme unseres Klinikums einweisen, sind wir für Sie unter unserer Einweiser-Hotline erreichbar. Der Leiter der ZNA oder einer der Oberärzte steht dann für Sie als Ansprechpartner zur Verfügung.

      Telefon: 08141 99-4035

      KVB Bereitschaftspraxis

  • Das Team
  • Häufig gestellte Fragen
  • Wichtige Notrufnummern
  • Arbeits- und Schulunfälle

Das Team

  • Dr. med. Marian Poetzsch
    Chefarzt

    Facharzt für Innere Medizin
    Facharzt für Allgemeinmedizin
    Zusatzbezeichnungen: Intensivmedizin und Notfallmedizin

    Dr. med. Florian Jachmann
    Oberarzt

    Facharzt für Innere Medizin
    Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
    Fachkundenachweis Rettungsdienst

  • Dr. med. Sylvia Doleschal
    Leitende Oberärztin

    Fachärztin für Orthopädie
    und Unfallchirurgie
    Fachkundenachweis Rettungsdienst

    Evgenjya Komarova
    Oberärztin

    Fachärztin für Innere Medizin

  • Marco Schmidt
    Leitung Pflege ZNA

    exam. Gesundheits- und Krankenpfleger

     

     

Häufig gestellte Fragen

  • Wie kann ich Informationen über meinen Angehörigen, Freund oder Freundin erhalten, solange diese in der ZNA versorgt werden?

    Telefonische Auskünfte können wir aus datenschutzrechtlichen Gründen leider nicht geben. Für ein persönliches Gespräch versuchen wir uns Zeit zu nehmen. Leider gelingt das bei hohem Patientenaufkommen nicht immer sofort. Wir bitten um Verständnis, dass die medizinische Versorgung unserer Patienten Vorrang hat.

    Kann ich meine Familienangehörigen, Freund oder Freundin in der Zentralen Notaufnahme besuchen?

    Leider geht das häufig nicht.

    Muss ein Patient längere Zeit in der ZNA bleiben, dann versuchen wir einen kurzen Besuch zu ermöglichen. Für dauerhafte Besuche ist die ZNA nicht geeignet, da die Räumlichkeiten zweckmäßig und vor allem für die reibungslose medizinische Versorgung der Patienten eingerichtet sind. Zudem müssen wir die Persönlichkeitsrechte der anderen Patienten und den Datenschutz gewährleisten. Wir bitten daher um Verständnis. Für die Wartezeit haben wir einen Aufenthaltsbereich eingerichtet. Dort bekommen Sie auch die notwendigen Informationen. Es steht Ihnen auch kostenloses Wasser zur Verfügung.
     

    Sollten über einen längeren Zeitraum (>1 Std.) keine Informationen an Sie gelangt sein, oder Sie nach einer zwischenzeitlichen Abwesenheit zurückkehren, so können Sie sich gerne an eine Mitarbeiterin der Patientenaufnahme wenden. Diese wird sich dann in der ZNA erkundigen und Ihnen Bescheid geben.

  • Wenn ich als Notfall z.B. mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht werde, habe ich meistens keine Sachen für die Übernachtung dabei. Ist das ein Problem?

    Nein, das ist kein Problem. Für diesen Fall halten wir Einmal-Wasch- und Toilettenartikel bereit. Zum Beispiel: Nachthemd, Kamm, Zahnbürste und Zahncreme, Handtuch, Waschlappen, Seife.

    Kann es sein, dass Patienten, die nach mir in die ZNA gekommen sind, trotzdem vor mir behandlet werden?

    Ja, das kann passieren. In welcher Reihenfolge die Patienten behandelt werden, wird danach entschieden, wie schwer die Erkrankung bzw. die Unfallfolgen sind. Patienten mit schweren Erkrankungen oder Verletzungen werden bevorzugt behandelt. Da es sich nicht voraussehen lässt, wie viele Menschen wann in die Notaufnahme kommen, wird es leider immer wieder zu Wartezeiten kommen. Dies trifft dann vor allem die Patienten, die nur an leichteren Beschwerden leiden.  Außerdem befinden sich im Warteraum Patienten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, sodass sich auch hieraus eine unterschiedlich lange Wartezeit ergeben kann.
    Alternativ besteht die Möglichkeit die Bereitschaftspraxis der Hausärzte im Klinikum aufzusuchen.

Wichtige Notrufnummern

    • Zentrale Notaufnahme

      Klinikum Fürstenfeldbruck

      Telefon: 08141 - 99 2212

    • Giftnotruf München

      Telefon: 089 - 19 240

    • Ärztlicher Bereitschaftsdienst

      Telefon: 116 117

Arbeits- und Schulunfälle

Das Klinikum Fürstenfeldbruck ist für das Durchgangsarztverfahren bei Berufsunfällen sowie für Verletztenartenverfahren (VAV) der Berufsgenossenschaften zugelassen.